
Die Lewitzer Ponys, deren Wiege in den siebziger Jahren im VEG Tierzucht Neustadt-Glewe stand, haben einen überaus gutmütigen Charakter, was sie letztendlich überall so beliebt macht. Vielleicht liegt das ja auch daran, dass die Menschen aus der Gegend den Ponys etwas von ihrer Mentalität mitgegeben haben. Lieninbegründer der Lewitzer Zucht waren die Hengste Salto und Poncho. Aus diesen Hengsten sind Hengste wie Satan I bis VIII sowie Peter I, Passat und Pinto hervorgegangen. Mittlerweile sind die Lewitzer eine eigenständige und anerkannte Ponyrasse in Mecklenburg mit einer Zuchtbuchordnung.
   
Auszug aus dem Zuchtprogramm für die Rasse des Lewitzers Zuchtprogramm für die Rasse des Lewitzers » hier als pdf-Datei downloaden.
Stand 26. April 2008
§ 519a Zuchtziel, einschließlich Rassemerkmale (im Sinne der Verordnung über Zuchtorganisationen)
| Rasse: |
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Lewitzer |
| Herkunft: |
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Mecklenburg-Vorpommern |
| Größe: |
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130 bis 148 cm |
| Farben: |
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Tobianoscheckung (Plattenscheckung) |
| Gebäude: |
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Kopf: |
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trocken; großes klares Auge; breite Stirn; mittellange Ohren; gerade bis leicht konkaver Nasenrücken; Ganaschenfreiheit |
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Hals: |
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mittellange gut ausgeformte Halsung; Unterhals unerwünscht |
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Körper: |
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ausgeglichene Proportionen; ausgeprägter Widerrist; gut bemuskelte schräg gelagerte Schulter mit guter Brusttiefe und -breite; geschlossene Mittelhand; gut bemuskelte ausreichend lange mäßig geneigte Kruppe |
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Fundament: |
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trocken, kräftig mit gute ausgebildeten Gelenken und gut geformten Hufen; korrekte Gliedmaßenausformung und Gliedmaßstellung |
| Bewegungsablauf: |
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raumgreifend, taktmäßig, ausreichend elastisch bei leichter Aktion mit deutlichem Schub aus der Hinterhand |
| Einsatzmöglichkeiten: |
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vielseitig einsetzbares Reit- und Fahrpony für Freizeit- und Turniersport im Kinder- und Jugendbereich |
| Besondere Merkmale: |
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ein im Ponytyp stehendes, geschecktes Pferd; robust; anspruchslos; umgängliches freundliches Temperament; charakterstark; gelehrig; fruchtbar; langlebig; leistungsbereit; schnelles Regenerationsvermögen |
§ 519b Zuchtmethode (im Sinne der Verordnung über Zuchtorganisationen)
Der Verband der Pferdezüchter Mecklenburg-Vorpommern führt in Zusammenarbeit mit den mit der Zucht des Lewitzers befassten Züchtervereinigungen eine Liste der bisher an der Entwicklung der Rasse Lewitzer beteiligten Zuchtpferde (Ursprungsliste). - Teil I: die mit der Rassebezeichnung Lewitzer bzw. Pinto-Typ Lewitzer versehenen Zuchtpferde und im - Teil II: die an der Zucht des Lewitzers bzw. Pinto-Typ Lewitzer beteiligten Pferde anderer genealogischer Herkünfte. Die im Teil I und II der Ursprungsliste aufgeführten Pferde können im Rahmen des Bestandsschutzes im Zuchtprogramm des Lewitzers weiter genutzt werden.
Das Zuchtbuch des Lewitzers ist geschlossen. Das Zuchtziel wird angestrebt mit der Methode der Reinzucht, wobei eine Veredlung mit Pferden anderer Rassen, deren Einbeziehung zur Erreichung des Zuchtzieles förderlich ist, möglich ist. Lewitzer sind Anpaarungsprodukte von Lewitzern untereinander oder Nachkommen von eingetragenen Zuchttieren der zugelassenen Rassen, die an einen eingetragenen Lewitzer angepaart wurden, sofern diese Zuchttiere in das Zuchtbuch des Lewitzer eingetragen sind. Die für die Rasse des Lewitzers gekörten Veredler erhalten einen entsprechenden Vermerk in der Zuchbescheinigung. Folgende Rassen sind zugelassen: Englisches Vollblut, Arabisches Vollblut, Deutsches Reitpony
Bis zum 31.10.2005 gilt: Bei der Hereinnahme von Veredlerrassen muss ein Elternteil Lewitzer sein und der andere Elternteil einer anderen, in der Anpaarungstabelle genannten Rassen angehören:
Deutsches Reitpony, Kleines Deutsches Reitpferd, Connemara, New Forest, Pinto mit Tobianoscheckung (WH < 155 cm), Welsh Pony Sekt. B, Arabisches Vollblut, Englisches Vollblut oder Anglo Arabisches Vollblut.
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| Hengste oder Stuten |
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Lewitzer |
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DR |
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KlRpf |
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Conne |
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NF |
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Pinto* |
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Welsh B |
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Araber |
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Engl. Vollblut |
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Ang. Araber |
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| Lewitzer |
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x |
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x |
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x |
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x |
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x |
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x |
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x |
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x |
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x |
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x |
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| * nur Tobianoscheckung und WH < 155 cm |
Ab dem 01.11.2005 gilt: Zugelassen sind ausschließlich leistungsgeprüfte Hengste der Rassen Deutsches Reitpony, Arabisches Vollblut und Englisches Vollblut, die die Voraussetzungen für die Eintragung in das Hengstbuch I (bei Arabischem Vollblut und Englischem Vollblut mindestens Hengstbuch I für die Reitpferderassen oder das Deutsche Reitpony) erfüllen. Zugelassen sind alle Farben außer Schimmel, Overo- und Tigerschecken.
Veredlerhengste müssen die unter § 519(d) ZVO aufgeführten Mindestleistungen nachweisen.
| Hengste |
--> |
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Lew. Sekt. Aund B |
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DR* |
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Arab. Vollblut* |
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Engl. Vollblut* |
| Stuten (Lew. Sekt. Aund B) |
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x |
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x |
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x |
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x |
| * nur mit abgeschlossener Eigenleistungsprüfung gemäß 519 d (1.1) |
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Mindestens ein Elternteil muss phänotypisch Plattenschecke sein.
§ 519c Unterteilung der Zuchtbücher (im Sinne der Verordnung über Zuchtorganisationen)
Die Hauptabteilung des Zuchtbuches für Hengste wird unterteilt in die Abschnitte Hengstbuch I, Hengstbuch II und Anhang. Das Zuchtbuch für Stuten wird in eine Hauptabteilung und eine Besondere Abteilung unterteilt. Seit dem 01.11.2005 werden keine Stuten mehr neu in die Besondere Abteilung aufgenommen. Die Hauptabteilung des Zuchtbuches für Stuten wird unterteilt in die Abschnitte Stutbuch I, Stutbuch II und Anhang. Die Besondere Abteilung des Zuchtbuches für Stuten ist das Vorbuch. Das Vorbuch ist ab dem 31.10.2005 geschlossen.
Die Eintragung von Hengsten und Stuten erfolgt anlässlich der Körung bzw. Stutbuchaufnahme in den Farbsektionen A und B: Die Zuordnung zu den Farbsektionen A und B erfolgt durch Angliederung der Buchstaben A bzw. B im Anschluss an die Rassebezeichnung. - Sektion A ausschließlich Tobianoscheckung (Plattenscheckung) in allen Grundfarben - außer Schimmel - Sektion B alle anderen Farben
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